Kälteanlagen

Natürlich kann man auch ohne eine Kälteanlage kühlen, indem man die Verdunstungskühlung nutzt - "adiabatische Kühlung". Das geht mit Verdunstungskühlern oder Luftwäschern. Entweder direkt in der Zuluft, indirekt in der Abluft mit Wärmetauschern auf die Zuluft übertragen oder den unterschiedlichsten Kombinationen aus beiden.
Antriebskraft zum "Austreiben" der Feuchte ist Abfallwärme. Diese wird auch bei Absorptions- und Adsorptionsanlagen genutzt. Auch Kompressionskälteanlagen mit den unterschiedlichsten Kältemitteln und einem Verhältnis von Antriebs- zu Nutzleistung bis 1:6 können die richtige Lösung sein. Wichtig ist das Rückkühlsystem. Nur mit Naßkühlern werden so hohe Leistungsziffern erreicht. Diese vielfältigen Möglichkeiten machen eine sorgfältige Analyse und Planung erforderlich.

Kältemittel R12 ist verboten, und R22 wird stufenweise aus dem Verkehr gezogen. Inzwischen gibt es gleichwertige Ersatzkältemittel. Schon immer gab es das absolut umweltfreundliche Ammoniak mit hervorragenden thermodynamischen Eigenschaften. Giftig? Es kommt darauf an, in welcher Konzentration und wo die Anlage steht.

Nachgedacht werden muß immer.
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