Medientechnik

Für die Ausstattung eines Konferenzraumes stehen vielfältige technische Lösungen zur Verfügung. Die Auswahl und die optimale Abstimmung macht dies jedoch nicht einfacher.

Soll die Projektion über einen Beamer durchgeführt werden, und wenn ja, soll der Beamer in die Decke installiert werden, oder steht er mobil auf einem Tisch, oder steht gar genügend Platz und Geld für eine aufwendige Rückwandprojektion zur Verfügung. Vielleicht ist ja auch der Plasmabildschirm die bessere Lösung.

Und worauf soll das Bild überhaupt übertragen werden?

Auf eine konventionelle Leinwand, fest installiert oder elektrisch aufrollbar, oder auf ein intelligentes Smart-Board, das die Projektionsfläche zu einem riesigen, über Berührungen bedienbaren PC umwandelt.

Und was soll dargestellt werden?

Geht es ausschließlich um PC-Präsentationen oder sollen Filme über DVD oder Video dargestellt werden. Machbar ist fast alles, selbst eine klassische Folien-Präsentation kann über einen „Visualizer“ umgesetzt werden.

Wird eine ELA-Anlage benötigt?

Sprachübertragung, Dolby digital, Dolby surround möglich ist alles. Ist der Raum so groß, dass der Einsatz von Mikrofonen notwendig wird? Vielleicht wird auch eine Video-Konferenz-Anlage benötigt.

Wie wird die Anlage bedient?

Wird ein Vortrag gestartet, müssen die Jalousien herunterfahren, das Licht abgedimmt werden und eventuell die Lüftung hochgefahren werden. Gleichzeitig müssen die installierten Mediengeräte mit einem Bündel unterschiedlichster Fernbedienungen gebändigt werden. Um vorprogrammierte Unzufriedenheit zu vermeiden, wird eine Mediensteuerung eingesetzt, die alles ganz einfach macht.

Und zu guter letzt ist da der Architekt, dem die Konferenzräume häufig ganz besonders am Herzen liegen. Die ganze schöne Technik muss sich also auch noch möglichst gefällig oder noch besser gänzlich unauffällig in den Raum integrieren lassen.
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